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Das Gehirn im Alter - Tipps gegen die Vergesslichkeit

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Sport

Egal, in welchem Alter - Sport ist ungemein wichtig für die Gesundheit. Wer sich nicht bewegt, der baut ganz automatisch ab. Jegliche Bewegung stärkt nicht nur die Muskeln, sondern führt zu einer besseren Durchblutung sowie einem verbesserten Sauerstofftransport. So ist es wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen, die sich weniger bewegen, viel anfälliger für eine Alzheimer-Erkrankung sind. Demzufolge hält Bewegung auch das Gehirn fit. Allerdings sollten ältere Menschen nur Sport treiben, der nicht nur ihrem Alter sondern auch dem Fitnesslevel entspricht. Denn wer vorher nicht viel Sport getrieben hat, der wird nicht fähig sein einen Marathon zu laufen. Ein übertriebenes Maß an Sport wird nämlich nur zu Verletzungen führen. Und bevor Senioren mit dem Sport anfangen, sollten sie dies vorerst mit ihrem Hausarzt abklären.

 

Das Gehirn trainieren

Gezielt das Gehirn zu trainieren ist eine sehr gute Möglichkeit eine altersbedingte Vergesslichkeit vorzubeugen. Dies trägt auch dazu bei, dass bestehende Nervenzellen erhalten bleiben, und unterstützt die Bildung neuer. Auch sollten Senioren weiterhin neue Dinge ausprobieren. Das kann ein Tanzkurs, das Erlernen einer Fremdsprache oder eines Musikinstruments sein. Wichtig ist, dass Senioren aktiv ein soziales Leben führen, weil sie so stets mit Neuem konfrontiert werden. Ältere Menschen sollten sich nicht isolieren. Dies führt nur zu einem geistigen Verfall.

 

Gesund und bewusst ernähren

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Gesundheit des Körpers und den Erhalt des Geistes. So kann die Ernährung Einfluss darauf nehmen, wie sehr die Leistungsfähigkeit abnimmt. Damit die geistige Leistungsfähigkeit nicht stetig sinkt, sollten Senioren auf die richtige Nähstoffversorgung achten. So ist es wichtig, dass das Gehirn mit Eisen und B-Vitaminen versorgt wird. Besonders Vitamin B12 hilft bei einem altersbedingten Gedächtnisverlust. Dies ist vermehrt in Fisch, Fleisch und Milchprodukten aufzufinden. Aber auch eine zu geringe Zufuhr an Folsäure kann Gedächtnisverlust, aber auch Depressionen, auslösen. Dem kann am besten entgegengewirkt werden, wenn grünes Gemüse, Hefe und Orangensaft auf dem Essensplan stehen.

 

Zusätzliche Hilfe

Neben all diesen Dingen können Senioren auch auf Arzneimittel zurückgreifen, die speziell bei Gedächtnisstörungen helfen. In vielen Arzneien ist das Pflanzenextrakt des Ginkgo-Baumes enthalten. Dies trägt zu einer besseren Durchblutung des Gehirns bei und sorgt für eine Stärkung der Nervenzellen. Doch bevor Senioren solche Präparate zu sich nehmen, sollten sie dies mit ihrem Arzt absprechen.